5 Gründe, warum das Motorrad DAS ideale Fernreisemittel ist

5 Gründe

Du träumst von einer längeren Reise? Oder du bist sogar schon an der Planung? Hast du schon über das Reisemittel deiner Wahl nachgedacht? Es muss nicht zwingend mit Flugzeugen, Bussen und Zügen gereist werden. Schon mal an eine Motorradreise gedacht? Hier 5 Gründe, die das Motorrad nahezu unverzichtbar machen:

1 – Reisen, des Reisens wegen.

1 (1)

„Der Weg ist das Ziel“, sagte einst Konfuzius Übrigens schon 500 Jahre vor Christus. Dieses Zitat ist mindestens so alt wie abgedroschen. Denn, wer sucht den Weg noch als Erfüllung, wenn es gilt ein Ziel nach dem anderen zu erreichen. Der Lebenslauf soll möglichst geradlinig sein. Schule. Studium. Job. Partner. Hochzeit. Kinder. Und falls möglich, alles vor dreißig.

Doch was wohl schon Konfuzius wusste: Der Spaß liegt in den Kurven. Wie beim Motorradfahren.

Die rastlose Jagd auf Ziele gilt auch für das Reisen an sich. Die Reisezeit soll miniert werden. Am liebsten sollte die arme Reisezeit wohl eliminiert werden! Es wird nicht gereist, es wird angekommen. Genau genommen gibt auch kaum Reiseberichte, Reisesendungen, oder Reiseerfahrungen. Das meiste sind Erzählungen über das Ziel. Die Reise kommt nur zur Sprache, wenn Piloten streiken, der Flieger Verspätung hat, oder anderes schief geht.
Die eigentliche Reise findet autark von der Außenwelt statt. Man besteigt ein Flugzeug, trinkt 3 – 4 Gläser Wein, um das Schnarchen des Nachbarn zu ertragen, und wird einige Stunden später in einer anderen Klima- und  Zeitzone ausgespuckt. Was man überflogen hat bleibt ein Geheimnis. Es ist eine Tragödie.

Nicht auf dem Motorrad. Wer einmal stundenlang durch den Regen geritten ist, weiß die heiße Tasse Tee zu schätzen, die einem von einem Leidensgenoßen gestiftet worden ist. Obendrein freut man sich über eine neue Bekanntschaft. Genauso erscheint das eigentliche Ziel einer Reise in einem anderen Licht, hat man es sich erarbeitet und aus der Reise gelernt. Ich bin mir sicher: Konfuzius wäre Motorradfahrer!

2 – Individualität

campen (4)

Liest man Blogs, Reiseberichte, Bücher, oder unterhält sich mit Freunden über Reisen, so haben viele dieser Geschichten einen gemeinsamen Nenner. Der Erzähler möchte unabhängig reisen. man nennt es Individualreisen, man möchte fern sein von den überlaufenen Touristengebieten und sich den Strand nicht teilen müssen. Verständlich.

In Südamerika nennt man es den „Gringo-“ in Asien den „Banana Pancake Trail“. Beide haben eine Sache gemeinsam. Es gibt kein Entrinnen. Gringos und Pfannkuchen verfolgen dich.  Wie von Geisterhand wirst du von einem Hot Spot zum nächsten gelenkt.
Du planst eine Fernreise und möchtest sie wirklich individuell erleben? Dann vermeide öffentliche Verkehrsmittel. Sie sind (logischerweise) darauf ausgelegt dich effizient ins nächste Pfannkuchenhostel zu bringen. Gehe zu Fuß, fahr Fahrrad, trampe, miete dir ein Auto oder besorg dir ein Motorrad. So kommst du tatsächlich an die Orte, triffst die Menschen und erlebst die Geschichten, mit denen du noch deine Ur-Enkel, bei jeder Gelegenheit, nerven wirst.

3 – Abenteuer

Wer sein Leben so einrichtet, daß er niemals auf die Schnauze fallen kann, der kann nur auf dem Bauch kriechen.

sagte schon Heinz Riesenhuber.

Wir Deutschen wiegen uns gerne in Sicherheit. Und so sicher wir auch sind, wir wollen noch mehr Sicherheit. Ein fester, sicherer Job bei einem Traditionsunternehmen, ständige Erreichbarkeit, falls etwas passiert, die Alarmanlage um Hab und Gut zu schützen und natürlich Versicherungen. Alles muss versichert werden. Versicherungen sind der Ablasshandel unserer Zeit.
Sicherheitsbestreben ist der natürliche Feind des Abenteuers.


Warum nicht die Weltreise bei einer Agentur in Deutschland buchen? In den Flieger steigen, 4 Wochen im All-inclusive Luxusbunker in Goa verbringen, um sich dann im australischen Outback herumführen zu lassen, anschließend Machu Picchu per gemütlicher Busfahrt erklimmen und die Reise im Shoppingrausch in New York ausklingen lassen?

Für mich gehört gesund abgewogene Risikofreude zu einem erfüllten Leben.

4 – Das Weg/Zeit Verhältnis

schnell weg

schnell weg

Möchtest du nicht nur reisen, sondern ein Abenteuer erleben? Möchtest du deine Individualität wahren und reisen, ähnlich wie es die großen Entdecker taten?
Dann bleiben dir immer noch viele Möglichkeiten. Warum nicht, wie Felix, eine Fahrrad Weltreise unternehmen? Oder warum nicht zu Fuß gehen ähnlich wie Christoph durch China? Das sind aufregende Möglichkeiten und ebenso empfehlenswert. Für mich persönlich ist hier das o.g. Weg/Zeit Verhältnis relevant. Das Motorrad gibt mir die Möglichkeit absolut individuell und selbstbestimmt zu reisen und dennoch in passabler Geschwindigkeit voran zukommen, sollte es angebracht sein.

5 – Leidenschaft

Bist du kein/e Motorradfahrer/in, brauchst du hier etwas Vorstellungskraft. Ich liebe es Motorrad zufahren. Ich liebe es durch Kurven zu gleiten, den Fahrtwind zu spüren, dem Wetter ausgesetzt zu sein, ich liebe es in den Sonnenuntergang hineinzureiten. Motorradfahren ist unbeschreiblich.

Inspiration gefällig? Schau doch mal hier:

Fallen dir noch mehr Gründe ein?