Leichte Reiseenduros: Die ultimative Übersicht

leichte Reiseenduro übersicht

In Kirgistan manifestierte sich mein Wunsch: Ich wollte eine leichte Reiseenduro!

Fou und ich waren auf dem Weg zu einem Gebirgssee. Wenn ich an die Anfahrt denke, stockt mir immer noch der Atem; gäbe es einen Schotterstraßengott, das wäre sein Meisterstück. Als ich die Yamaha Tenere um eine weitere Haarnadelkurve wuchtete war es vollkommen klar:

Sie ist zu schwer!

In diesem Artikel kümmern wir uns zuerst um die Vorzüge und Schwierigkeiten mit leichten Enduros und im zweiten Teil schauen wir uns an welche Motorräder es in diesem Segment gibt.

Teil 1 –  Vor- und Nachteile von leichten Enduros

Warum überhaupt eine leichte Enduro?!

Wer weit reist, fährt meistens nicht schnell. Motorpower verliert daher für viele umso mehr an Bedeutung, desto länger die Reise ist. Dafür treten Offroad Erlebnisse in den Vordergrund, mit denen wir in Mitteleuropa, wo entweder alles zuasphaltiert oder verboten ist, kaum in Berührung kommen.

Für dieses Anforderungsprofil eignet sich eine leichte Reiseenduro viel besser, als ihre schweren Schwestern. Das gilt natürlich nur für Reisende, die Spass daran haben, sich und ihr Motorrad auch mal dreckig zu machen.

Grenzen von schweren Enduros

Die Frage, die oft im Zusammenhang mit der Tenere, aber auch anderen Reiseenduros gestellt wird ist: Wie Offroad-tauglich sind sie?

Die Antwort: Ja, es ist möglich. Ich habe sie durch Kirgistan, über den Manali Leh Highway, und über die Gibb River Road gequält. Aber es ist eine Belastungsprobe für Mensch und Maschine; mit einer leichten Enduro, hätten diese Episoden mehr Spass gemacht.

keine leichte enduro

Grenzen der Tenere ausloten

Warum gibt es keine leichten Reiseenduros?!

In unserem Artikel Adventure Bikes – was wählen Weltreisende, haben einige der erfahrenen Reisenden sich für die kommende Reisen für leichtere Motorräder ausgesprochen. Was produziert wird folgt stattdessen dem Trend: immer schwerer und immer mehr Leistung. Selbst die Neuauflagen alter Modelle, die damals pure Abenteuerlust versprüht haben, wie die Tenere oder die Africa Twin, sind heute jenseits der 200 Kilogramm Trockengewicht.

Die Entwicklungen der Hersteller werden verständlich, wenn wir uns denn Otto Normal Reiseenduristen vorstellen: Nur die wenigsten werden jemals den Asphalt verlassen. So ist es für den Enduristen entscheidender über genug Power für Alpenpässe zu verfügen, anstatt ein leichtes Bike für Wellblechpisten zu haben. Bei den heutigen Reisemotorrädern steht Bequemlichkeit vor Abenteuer.

Das soll nicht bedeuten, dass über dem Motorrad keine Abenteueraura schweben darf. Sturzbügel sehen auch vor der Eisdiele gut aus.  

Das perfekte Fernreisemotorrad

Mittlerweile liegt mein Fokus auf den Pisten dieser Welt, daher würde ich mir eine leichte Reiseenduro wünschen. Dafür bin ich gerne bereit Leistungseinbußen hinzunehmen. Allerdings darf man einen oft vernachlässigten Teil der Motorradreiserealität nicht vergessen: Langeweile.

Nicht enden wollende Straßen, tagelang nur geradeaus. Für diese Abschnitte (von denen es viele gibt) ist es wichtig, dass dir auf der Reise nicht nach drei Tagen schon der Hintern abfault. 

Für meine nächste Fernreise würde ich mir daher folgendes Motorrad wünschen:

  • Gewicht:  max 150kg vollgetankt
  • Leistung: Genug um gemütlich mit 110km/h über die Autobahn zu cruisen
  • ordentliche Federwege
  • 21 Zoll Vorderrad
  • Sitzbank, die 10 Stunden im Sattel verzeiht
  • vernünftiges Windschild
  • genug Tank um 400km zu fahren
  • niedriger Verbrauch < 4l
  • bewährte, zuverlässige Technik
  • Wartungsintervalle: 10.000km oder mehr
  • Fairer Preis

Die Nachteile leichter Enduros

Es gibt sie, die leichten Enduros, allerdings sind diese oft sehr für das Gelände ausgelegt bzw. für den Wettkampf. Das ist ein Problem für uns Reisende, denn jemand der gerne Trails fährt, der braucht eine schmale Sitzbank für optimales Handling und einen großer Tank bedeutet nur zusätzliches Gewicht.

Für uns Reisende ist das Gleichzusetzen mit einem Arschimplantat  und mehr Tank- als Reisezeit.

Daher muss In den meisten Fällen bei leichten Reiseenduros ordentlich nachgerüstet werden (Tanks, Sitzbank, Windschild), dabei ist teilweise kein guter Markt für Zubehörteile gegeben.

Bei vielen der folgenden Motorrädern muss auch auf die Sitzhöhe geachtet werden, die für kleinere Fahrer in manchen Fällen ein Problem darstellen könnte.

Teil 2: Marktübersicht für leichte Enduros

Übersicht für leichte Reiseenduros

klicken zum Vergrößern

Kawasaki KLX 250 (138kg – 22PS)

leichte Reiseenduro Kawasaki

(c) Kawasaki

Die Kawasaki bringt wenig Leistung, aber das ist für die Bikes dieser Kategorie auch nur zweitrangig. Dafür gibt es ein sehr zuverlässiges Motorrad aus einer japanischen Großserie, welches günstig im Unterhalt und in der Anschaffung ist. 

Ein wichtiger Nebenaspekt: Die KLX 250 gibt es auch in Asien, so ist es wahrscheinlich viel einfacher an Ersatz-/Verschleißteile zu kommen.

Der Tank ist allerdings wirklich sehr klein und ich konnte keinen Zubehörtank finden, der nicht aus den USA importiert werden muss. Falls du etwas weißt, ab damit in die Kommentare.

Weiterführende Links:

Svendura:  für viele Infos um die KLX 250

Ein Testbericht von 1000PS

Yamaha WR 250 R (136kg – 31PS)

leichte Reiseenduro Yamaha

Wer bei der WR250R auf ein günstiges, einfaches Einsteigermodell tippt, der könnte nicht weiter daneben liegen. Sie bietet mit 31 PS ein drittel mehr Leistung als die Kawasaki und ist sogar ein wenig leichter. Das ganze hat allerdings seinen Preis, und so musst du schon tiefer in die Tasche greifen.

Dieses Motorrad ist mittlerweile ein Geheimtipp für Motorradreisen. Das hat den angenehmen Nebeneffekt, dass es sogar einen 14L Tank auf dem Markt gibt, der dank der Sparsamkeit des Motors, knapp 400km Distanzen möglich macht. Ein paar Modifikationen und die WR 250R könnte die perfekte leichte Reiseenduro sein!

Weiterführende Links:

Ein genaue, detailreiche aber unübersichtliche Webseite zum Umbau der WR250R in ein Reisemotorrad (englisch)

Ein Test von Motorrad Online

14Liter Tank

Suzuki DR-Z 400 S (146kg – 41PS)

leichte Enduro - suzuki drz 400

(c) Mathias Herwagen

Die Suzuki ist ein Klassiker und es gibt sicherlich genügend Fans, die sich wünschen würden, dass sie noch heute produziert werden würde. Das macht sich in den Preisen auf dem Gebrauchtmarkt bemerkt, denn sie ist heiß begehrt.

Weiterführende Links

Gebrauchtberatung DR-Z 400

DR-Z 400 Forum

CCM GP 450 (143kg – 40PS)

leichte Enduro

(c)CCM Australia

Der britische Hersteller CCM, der sich vor allem im Rennsport ein Namen gemacht hat, brachte DIE Fernreiseenduro auf den Markt. Der Motor ist aus der BMW G450, die ein Wettbewerbsmaschine ist. Um längere, reisefreundliche Serviceintervalle möglich zu machen, hat man die Leistung beschnitten. Die GP450 scheint hochwertig produziert zu sein, jetzt braucht es nur noch jemanden, der das Ding mal ausführlich Probe fährt.

Weiterführende Links

Testbericht von Bike on Tour

Deutsche Vertretung von CCM 

BMW X-Challenge (156kg – 53PS)

(c) Wow_africa_by_motorcycle

(c) Wow_africa_by_motorcycle

Es ist mir absolut unverständlich wie dieses Motorrad kommerziell floppen konnte. Der bewährte, unverwüstliche Rotax Motor aus der F 650 in einem abenteuer-freundlichem neuen leichten(!) Kleid.

Der kleine Tank mag abschreckend wirken, aber hier hat sogar Touratech eine passable Lösung parat. Wer auf dem Gebrauchtmarkt eine zu einem vernünftigen Preis findet kann sich glücklich schätzen.

Bemängelt worden ist bei diesem Motorrad das Aluheck, was bei entsprechender Beladung Schwierigkeiten macht und unterstützende Maßnahmen braucht. Wer sich aber für eine leichte Reiseenduro entscheidet bevorzugt sicherlich Taschen statt Koffer.

Weiterführende Links

X-Challenge bei Tourenfahrer

X-Challenge bei 1000PS

KTM 690 Enduro (152kg – 67PS)

(c) op de koffie in China

(c) op de koffie in China

Nur weil ich anfangs schrieb, dass Leistung zweitrangig ist, heißt das nicht, dass ich sie nicht gerne haben würde. Die KTM klingt nach Spass pur, bietet ein fantastisches Gesamtpaket, aber kämpft mit ihrem fehleranfälligen Image. Auf meiner Reise traf ich vier KTMs 690. Bilanz: 1 x Motorschaden, 1 x ernsthafte Zündschloss-Probleme, 2 x einwandfrei. Vielleicht würden ein paar weniger PS zu Gunsten der Langlebigkeit nicht schaden.

Weiterführende Links:

Testbericht auf spiegel.de

weiterer Test

Husqvarna 701 (145kg – 67PS)

leichte reiseenduro husqy

(c) Advrider

Geht es noch kranker als die KTM? Ja, danke Husqvarna! Die Husqy nutzt das KTM Aggregat aus der 690 und macht damit das, was Husqvarna eben macht. Schneller, besser, stärker. KTM hat vor einer Weile den schwedischen Hersteller übernommen und was dabei rauskommt ist einfach nur krass. Jetzt brauchen wir nur noch jemand, der das Motorrad auf die lange Reise mit nimmt und uns davon berichtet.

Weiterführende Links

701 beim Tourenfahrer

und bei 1000PS

Fazit

Es gibt sie, Motorräder, die mit ein wenig Zuwendung und ein paar extra Teilen zur perfekten und leichten Reiseenduro werden.

Weitere hilfreiche Artikel:

Yamaha Tenere im Test

Motorrad Packtaschen – Perfekt für leichte Enduros

Motorrad Zelt – Die Übersicht

Welche leichte Reiseenduro gehört in die Aufzählung?

Was bevorzugst du? Leichte oder schwere Enduro?

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18 Kommentare

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  1. DR

    Wir war’n u.A. mit ner GP450 diesen Sommer auf größerer Tour. Fazit: Besitzer sagt, er braucht seine 800GS nicht mehr, da er mit der CCM das gleiche und wesentlich mehr machen kann. Fahrwerk 1A. Motorleistung in Kombination mit 125kg trocken mehr als ausreichend auch gegenüber unseren dickeren Mopeten. Reichweite war nie eine Frage – derweil die TransAlp immer als erste zapfen mußte, hat die CCM teils den Tankstop ausgelassen. Und dort, wo es richtig haarig wurde – wir haben es diesmal ernsthaft herausgefordert (jeden Tag eine Portion Offroad – sogar im Autobahnstau rückwärts durch die Baustelle auf 1m Grünstreifen und dann Steilhang hoch) – kamen wir mit den Dickschiffen ins pumpen. Die CCM ist aufgrund massiv geringeren Gewichts (100kg Differenz zu meiner Mopete) einfach lächelnd nebenhergerollt.

    PS: 20L Tankvolumen. 5+5+10. Links. Rechts. Hinten.

      • DR

        Variante 1) In Dtl. kaufen, mit COC zum Amt, anmelden, fertig.
        Variante 2) Ab Werk kaufen und nach Dtl. bringen inkl. Fähre/Tunnel, ggf. Zoll und dann weiter wie 1

        Ab Bolton/Manchester abholen und heimbringen, Zoll, etc. wird vermutlich nicht günstiger als direkt und normal in Dtl. kaufen – CCM gibt Festpreise vor.

        Standard-Maschinen sind in Dtl. vorrätig. Sonderwünsche werden mit entsprechend Vorlauf im Werk speziell angefertigt. Alle Maschinen werden von Hand zusammengeschraubt (kleine Manufaktur – war in Bolton und hab’s mir angeschaut).

  2. Björn

    Zum Thema CCM: schaut euch ruhig mal das neuste Video vom Wolf auf YT an, die fahren die durch Albanien. Ich hab mir das agerät auch schon angeschaut und bin sie probe gefahren. Würde damit definitiv auf keine Reise gehen, nichtmal in Europa 2 Wochen Urlaub, dafür ist mir die freien Zeit viel zu wertvoll.

    Hab die Lösung deines leichten Reiseenduroproblems auch noch nicht gefunden, obwohl ich da schon lange nach suche. WR250R kann ich sehr empfehlen, ebenso CRF250L die in deiner Übersicht noch fehlt und vielleicht auch eine XT660R wenn man ein paar Dinge ändert.

    Besten Gruß

    Björn

    http://www.moppedt.jimdo.com

    • DR

      Was bewegt Dich denn zu Deiner Aussage, daß Du damit nicht losfahren würdest? Bin sie auch gefahren, habe sie mir mehr als nur ausführlich direkt aus der Nähe angesehen. Bin gespannt, welche Gründe Dich bewegen? Speziell auch, da ich – wie oben beschrieben – mit einer mehr als 5K zusammen unterwegs war.

  3. martn130289

    Also ich kann die CRF 250L nur empfehlen. Hab sie mir neben meiner 800er Tiger zugelegt und sie macht einfach mega Spaß.
    Zudem bekommt man in Deutschland ganz einfach einen 12,5l Acerbistank und das recht günstig. Bei einem Verbrauch von 3-3,5l ermöglicht das eine ordentliche Reichweite.
    Zudem 12.000km Wartungsintervalle. Fernreiseerprobt ist sie auch schon
    http://amsterdamtoanywhere.nl/en/motoren/
    Sitzbank musste ich übrigens bisher bei jedem Motorrad ändern…
    Außerdem hat Honda die CRF ja gerade auch als Rally vorgestellt, mal schauen was die kosten wird.

    Gruß Martin

  4. DR

    KLX kommt unter den EURO4-Hammer. Honda bringt die CRF250 Rally. Selbst Duc bringt mit der Desert Sledge möglicherweise was.

    Immernoch gebraucht empfehlenswert: DR350 (speziell mit 385er „Optimierung“), XR600, evtl. TT350.

  5. Matthias

    Hallo.
    schön das zu lesen. Auch wenn es als evtl. anfälliges Motorrad Motorrad gehandelt wird. Ich fahre seit 1999 eine KTM 640 LC 4. Größere defekte gab es bis auf den Anlasserfreilauf nicht. Verbrauch um 4,5- 5Ltr. Mit dem 28 Liter Tank und im Reisebetrieb kann man selbst mit Stollenreifen 600km fahren.
    Aktueller KM Stand 85.000. Kein Oilverbrauch zwischen den Wartungen.
    Waren schon damit 9Monate in Südamerika. Viel Schotter inkl. Motocross Strecke und Rumänien.
    Wenn Ihr an so ein Moped denkt am besten eine suchen die wenig Vorbesitzer hat.

    Viel Erfolg!

    Matthias

  6. Susanna

    Hallo Stefan,

    Ich möchte auch noch eine Maschine vorstellen, die vielleicht nicht so bekannt ist und die ich selbst fahre.
    Die Husqvarna TR 650 Terra, die einen bewährten BMW-Motor mit sehr niedrigem Verbrauch (unter 4l) und guter Reichweite hat. Außerdem wiegt sie vollgetankt gut unter 200kg, erfüllt also die Kriterien für eine gute Reise-Enduro. Sie ist für relativ wenig Geld zu haben -also viel Motorrad für wenig Geld.
    Ich bin sehr zufrieden mit ihr! :)

    Liebe Grüße
    Susanna

  7. Jan

    Ist bei der Husqvarna 701 aus irgendeinem Grund eine bessere Haltbarkeit als bei der KTM 690 zu erwarten?
    Die crf 250l wurde ja bereits angesprochen. Interessant fände ich auch noch die g450x. Mit der straßenzulässigen elektronisch gedrosselten Leistung von 41PS sollte diese ähnlich haltbar wie die gp 450 sein.

  8. Daniel

    Hallo

    Kann es sein, dass die YAMAHA WR 250 R auf dem deutschen Markt nicht mehr erhältlich ist? Auf der dt. Yamaha Website finde ich nur WR 250 F und die WR 450 F. Nur auf der U.S. Website finde ich eine WR250 R 2017 Modell. Auch bei den Gebrauchten ist kaum was zu finden..
    Kennt sich jemand mit der 250 F und 450 F aus? Sind diese als leichte Reiseenduro geeignet?
    Vielen Dank!

  9. Ernesto

    Wer kennt diese? Honda cb500x in der Adventure – Version?

    Als Basis die Honda cb500 wird diese entsprechend „aufgerüstet“ angeboten.
    Hm, ja ev. etwas schwach auf der Brust…
    Ich (BMW F800 GS) und KTM EXC 350 F habe mir den Spass gemacht diese vor 2 Wochen als Idee meiner Frau vorzustellen und war bei der Probefahrt selber sprachlos ab dem Handling und Fahrverhalten. Was mir nicht gefällt: Im Original von Honda nur bedingt Offroad fähig. Der Umbau ist also ein MUST und somit wird das zu einem eher teuren Projekt.
    Aber… ev. gibt es Leute mit mehr Erfahrung oder weiteren Vorschlägen.

  10. Walter

    Mal ganz was anderes…aber ich finde durchaus interessant:

    Was haltet Ihr von der neuen Royal Enfield Himalayan?

    Entspricht diese nicht weitgehend Euren Kriterien einer leichten Reiseenduro? Auf dem europäischen Markt noch nicht zu Hause…aber in Indien und co offensichtlich schon vielfach auf entsprechenden Strecken erfolgreich getestet.

    Hier würde mich Eure Meinung interessieren….spiele mit dem Gedanken, mir mal eine zuzulegen…ok, erstmal probefahren. :)

    • DR

      Die Himalayan selbst bin ich noch nicht gefahren. Aber Ihre Schwestermodelle. Saß vorhin erst in einer Benzinrunde (primär Sport-Enduro-Fahrer). Bis auf einen sind alle von den Eimern – speziell Motor – begeistert.

      Dazu eine kurze Geschichte: Ich hatte vor ein paar Monaten das Vergnügen, im grünen Walde & auf Asphalt mehrere Mopeten fahren zu können: 2 DR 350, CCM GP450, KTM 690 Enduro, XChallenge. Und ganz zum Schluß eine aktuelle Enfield.

      Ich kam mit einem Grinsen im Gesicht von der Fahrt zurück. Du sitzt auf der Bude. Unter Dir spürst Du den irgendwie total entschleunigenden dumpfen Klang und die Vibration des Langhubers. Nix schnell. Nix Vollgas. Einfach nur ein entspannter Trecker.

      Ich kam zurück und habe die Enfield für den Tag in dem Reigen als meine absolute Siegerin erklärt.

      Vermutlich ist das Beste, sich einfach mal draufzusetzen und zu schauen. Sie wird sicherlich im Vergleich zu den anderen nicht leicht. Nicht zackig. Nix super besonders. Aber möglicherweise just „good vibrations“. Probier’s aus.

  11. georg

    Hi Stefan

    Was hälst du denn von der Honda CRF 250 RL Rally? Würde sie nicht fast alle deine Anforderungen erfüllen?

    PS: Wie weit bist du mit deinem Buch? Kommt es schon bald in den Buchhandel?

    Beste Grüsse
    Georg
    PS: Schade bist du nicht mehr am Reisen. Habe deine Blogeinträge immer sehr gerne gelesen. Oder planst du bereits die nächste Reise?


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