Abschalten an einem der größten Pulverfässer unseres Planeten! (VLOG 3)

Lake Toba

Manchmal ist es besser nicht zu sehr nachzudenken und zu verdrängen. Besonders gut ist das in Indonesien, denn hier gibt es alles an Naturkatastrophen was unser Planet zu bieten hat: Überschwemmungen, Erdbeben, Vulkanausbrüche, Tsunamis und vieles mehr. Ich habe mich diese Woche aufgemacht einen der größten Vulkane der Welt zu besichtigen. Wenn du davor stehst kannst Du es kaum glauben – es sieht so idyllisch aus!

 

 

 Die Reise: Berastagi nach Tuk Tuk

Berastagi nach TukTuk

 

Die Reise war ziemlich kurz, aber das ist auch sehr angenehm. Der Lake Toba hat mich absolut fasziniert und so gab es keinen Grund früher abzureisen und so ist es eben eine ganze Woche geworden. Das wird mir hinten raus sicherlich teuer zu stehen kommen, schließlich bin ich schon 4 Wochen in Indonesien und bin immer noch im Norden von Sumatra.Insgesamt werde ich nur 8 Wochen haben, dank den bescheurten Visaregelungen in Indonesien! Das bedeutet es werden in naher Zukunft anstrengende Etappen folgen.

Egal – geil war es!

Besonders waren am Lake Toba auch die Menschen, die ich kennenlernen durfte. So viel Inspiration! Eric und Christine beispielsweise: sie reisen seit 10 Jahren mit ihren Fahrrädern um die Welt und haben schon 60.000km zurück gelegt.

Es war echt schwer wieder weiter zu fahren, aber diese Woche hat  meiner Seele sehr gut getan.

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Anscheinend bricht der Lake Toba wieder aus, wenn Du Dich nicht zu unserem sexy Newsletter anmeldest… lieber schnell erledigen :-)

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  1. Frank Schäfer

    Servus Stefan!!!

    Seit nun etwa 4 Wochen verfolge ich nun eure und mittlerweile deine Seite sehr gern!!

    Drauf gestossen bin ich,weil ich bei Google die Stichworte Weltreise und Motorrad eingegeben hab.Nicht,um nach Leuten wie euch zu suchen,oder vielleicht doch,sondern weil ich letztes Jahr im Januar von einer 4 monatigen Reise zurück kam und ich seitdem wie schon jahrelang davor diese Idee für eine sehr lange Zeit,evtl mit dem Motorrad, unterwegs zu sein hab.Rucksackreisen tue ich schon seit über 15 jahren durch viele Länder dieser Welt.Immer 3,5 bis 5 Wochen.Ich bin nun 36 und auch gebürtiger Stuttgarter,hab ein paar Jahre noch mit meinen Eltern in Esslingen gelebt,bis ich dann ausgezogen bin von daheim und wieder nach Stuttgart.
    Wie alt bist denn du?Nach deinem Nummernschild bist du Esslinger?!
    Was mich immer zurückhält,ist der Job,wo ich oft denke,sowas wie in meiner Firma(Daimler) bekomm ich nicht mehr,wenn ich dort kündige.ist nunmal der bestzahlende Arbeitgeber im Neckartal.Bin zwar nur Industriemechaniker,aber nirgends anders bekommst es geldmässig so in den Arsch geschoben,für so wenig zu tun,wie hier.ich weiss,du denkst jetzt,der Depp-und da geb ich dir Recht,denk ich selber!Das ist dieses fucking deutsche Sicherheitsdenken,oder.Von den Eltern so vorgelebt bekommen.
    Wie waren deine Überlegungen da so?
    wie lange willst du noch auf Tour sein?wie steht es um deine Reisekasse?
    Gegen alles was mich grad noch abhält steht der Satz,man lebt nur einmal,mach was draus!!!
    Vielleicht findest ja mal Zeit und du kannst mich überzeugen :-)

    So Long Frank
    Viele Grüsse

  2. Stefan

    Hi Frank,
    danke für deinen Kommentar – ja ich bin tatsächlich Esslinger :-)

    Die Jobzweifel kenne ich gut! Dieses mal ist es mir zwar nicht sonderlich schwer gefallen, denn ich hatte den Job nur aus dem Grund um auf diese Reise zu sparen.

    Als ich allerdings das erste Mal losgezogen bin und meinen Job gekündigt habe sah die Situation anders aus:

    Es war mein erster Job nach der Fachhochschule, ich habe recht gut verdient, bei einem großen (anderen) Konzern gearbeitet und war dort sogar in einem Nachwuchsförderprogramm.
    Außerdem habe ich mit meiner damaligen Freundin zusammengelebt; eigentlich hatte ich alles. Aber nur eigentlich, denn in mir hat es nicht gestimmt.

    Und irgendwann bin ich den Rufen gefolgt und habe alles gekündigt. Manche würden sagen ich habe auf mein Herz gehört und ich glaube sie haben recht.

    Jetzt in diesem Moment besitze ich einen Laptop, eine Kamera, ne GoPro, mein Motorrad, Camping-, Werkzeug und knapp über 1,000€ und ich bin damit sehr sehr glücklich.

    Ich denke wenn man lange unterwegs ist wird einem sehr deutlich vor Augen geführt wie wenig man eigentlich braucht. Das hört sich abgedroschen an, es ist aber 100% wahr.

    Wenn ich nach Hause komme brauche ich keine große Wohnung, kein 3D-Riesen-Fernsehr und kein teures Auto. So eine Reise reinigt sehr von solchen Verlangen.

    Mit diesem Wissen im Hinterkopf ist es leichter loszuziehen – und auch leichter wieder zurück zukommen!

    Auch eine kleinere Firma wird Dir genug zahlen um Deinen verbleibenden Bedürfnissen nachzukommen! Und die Erlebnisse und Erfahrungen deiner Reise wird dir der Daimler niemals in Geld bezahlen können.

    Lohnt es sich also? Das muss jeder wohl für sich selbst entscheiden. Ich würde es sofort wieder machen!

    Außerdem weiß man nie wie es läuft: ein guter Freund von mir hat seinen guten Job gekündigt um nach Australien zu ziehen. Er hat eine ähnliche Ausbildung wie Du und war bei einem echt guten Arbeitgeber. Als es zurückkam war es zu Beginn nicht leicht, aber jetzt hat er einen Job beim Porsche – unbefristet.

    So das ist ganz schön lang geworden… ups

    anyway, Ich wünsche Dir alles Gute und freue mich wieder von dir zu hören!

    Stefan


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