Adventure Bikes – was wählen Weltreisende?!

Adventure Bikes

Welche Adventure Bikes wählen Weltreisende? Welche Erfahrungen haben sie gemacht? Und würden sie das Bike wieder wählen?

In den letzten Wochen habe ich jeden, den ich unterwegs kennengelernt habe 5 Fragen gestellt und glücklicherweise zahlreiches Feedback bekommen.

Viel Spaß beim durchstöbern des ersten digitalen Showrooms für Adventure Bikes! Von der leichten Reiseenduros bis zu schweren Brummern ist alles dabei

Kostenlos: Der große €€€ Report

  • Deutschland - Australien: Das hat es gekostet
  • Wie ich das gesamte Budget in 2 1/2 Jahren gespart habe

Adventure Bikes – 250cc – 600cc

Chantal – Yamaha XT 250 (2013, fuel injected)

Chantal ist meine persönliche Heldin. Als sie in Australien war hat sie sich ein kleines Adventure Bike gekauft und sich nicht nur in das Motorradreisen sondern auch in ihr Motorrad verliebt. Die einzig logische Konsequenz? Klar, sie fährt das Motorrad nach Hause – Allein!

Hier findest du Ihren Blog und ihre Facebook Seite ist nicht nur ein „Like“ wert, sondern ist ein digitaler Ort der Lebensfreude.

Chantal

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1 – Wohin und wie weit bist du mit dem Motorrad gereist?

Im Moment hat das Motorrad 50.000km  auf der Uhr. Ich war in Australien (viel Schotter), danach in Osttimor, Indonesien, Malaysia, Thailand und Cambodia. Ich plane noch weitere 20.000km zu reisen, bevor ich in Holland ankomme.

2 – Welche Veränderungen hast du an deinem Motorrad vorgenommen?

Die Hauptveränderung ist die Hinterradaufhängung. Ich habe die originale Feder gegen eine kürzere und stärkere getauscht. Das Problem mit der alten Feder war, dass sie durch das Gewicht meines Gepäcks zu tief einsinkt. Aufgrund der kürzeren Feder war aber der Seitenständer zu lang und musste um 4cm gekürzt werden.

Abgesehen davon habe ich Gepäckträger installiert. Dieser musste während der Reise angepasst und verstärkt werden.

3 – Was sind gängige Probleme mit dem Motorrad?

Bisher hatte ich nur Plattfüße. Über andere gängige Probleme weiß ich nichts. Mir ist niemand bekannt, der dieses Motorrad (mit Einspritzung) für eine lange Reise benutzt.

4 – Gibt es Dinge, die Käufer beachten müssen, wenn sie eine ähnliche Tour mit diesem Motorrad unternehmen möchten?

Die größte Herausforderung ist das Gepäcksystem. Es gibt Träger, die sind allerdings nicht dafür gedacht viel Gewicht zu stützen. Mein Trägersystem ist an den Soziusgriffen befestigt. Allerdings sind diese Befestigungspunkte nicht stark genug für die ständige Belastung. Da dieses Motorrad nicht für lange Reisen konzipiert wurde, ist auch der Rahmen nicht so stabil wie bei „richtigen“ Adventure Bikes. Wahrscheinlich ist es besser Satteltaschen zu verwenden, welche die Belastung direkt auf den Sitz geben und ein einfaches Trägersystem, welches verhindert, dass die Taschen das Rad berühren.

Auch Ersatzteile sind ein Problem. In Australien ist es noch sehr einfach. In Asien ist es schwieriger Motorradhändler zu finden, die passende Ersatzteile führen. Diesen Aspekt habe ich unterschätzt.

5 – Würdest du das Motorrad wieder wählen?

Absolut! Es ist perfekt für meine Größe (1,60m), hat genug Dampf um auf einer Autobahn zu fahren und fährt sich Offroad, wie „Onroad“ gut. Ich liebe mein Motorrad! [/su_spoiler]

 

Angel – Royal Enfield Classic 500cc

Angel war 2014 das Großstadtleben in London leid, so zog er auf einer Ténére, das Adventure Bike seiner Wahl, aus um die Welt zu entdecken. Auf dem Pamir Highway machte sein Motorrad Bekanntschaft mit einem Felsen, der eine  gemeinsame Weiterreise unmöglich machte – Vorerst! Der gute alte Angel hat sich einfach in Nepal eine Enfield gekauft und ist mit dieser (ohne Carnet wohlgemerkt!) über Indien, Myanmar und Thailand bis nach Cambodia gefahren.

Angel

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1 – Wohin und wie weit bist du mit dem Motorrad gereist?

Circa 10.000km von Nepal bis nach Cambodia.

2 -Welche Veränderungen hast du an deinem Motorrad vorgenommen?

Ich habe Gepäckträger angebracht und den Soziussitz entfernt. Außerdem habe ich die Heckaufhängung erhöht um mehr Spiel zwischen dem Hinterrad und dem Schutzblech zu haben.

3 – Was sind gängige Probleme mit dem Motorrad?

– Es verbrennt sehr viel Öl.
– Es verliert viel Öl am Motorgehäuse, an der Stelle wo der Kickstarter in den Motor geht.
– Zwischen Schutzblech und Hinterreifen ist zu wenig Spiel. Mit Gepäck berührt das Schutzblech den Reifen.
– Es ist unglaublich schwer das Bike kickzustarten.

4 – Gibt es Dinge, die Käufer beachten müssen, wenn sie eine ähnliche Tour mit diesem Motorrad unternehmen möchten?

– In Indien sind Enfields günstig, aber es ist schwer sie auszuführen. In Nepal ist das einfacher, aber die Enfields dafür teurer.
– Für den Preis einer Enfield gibt es besser geignete Reisemotorräder.
– Besorg dir ein gutes Kissen für den Sitz – dein Hintern wird es dir danken!
– Reise mit einem Ersatzkupplungszug oder zwei.

5 – Würdest du das Motorrad wieder wählen?

Wahrscheinlich nicht. Ich würde eine Honda wählen. So einfach wie möglich. Honda Händler gibt es überall! [/su_spoiler]

Adventure Bikes – 600cc – 900cc

Laura – BMW F 650 (1996)

Laura und ihr Partner Chris gehören zu den spannendsten Menschen, die ich kennengelernt habe. Die beiden haben die Welt über viele Jahre hinweg bereist und haben das sehr langsame Reisen für sich entdeckt. Sie reisen sogar so langsam, dass sie in Kirgistan von einem Wanderer überholt worden sind – trotz ihren Adventure Bikes!

Laura

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1 – Wohin und wie weit bist du mit dem Motorrad gereist?

Pixie und ich sind gemeinsam von Deutschland bis nach Indonesien gefahren. Die Reise läuft seit 3,5 Jahren. Wir haben 30 Länder bereist und 38.000km zurück gelegt. Wie wir beide das in einem Stück überlebt haben ist mir bis heute nicht klar und grenzt an ein kleines Wunder.

2 -Welche Veränderungen hast du an deinem Motorrad vorgenommen?

Als Pixie in mein Leben trat hatte sie schon einen großen Tank, ein verkrüppeltes Gepäcksystem und zwei schlimm zugerichtete Touratech Boxen. Es war Liebe auf den ersten Blick!

Oh und ich habe zwei Kochtöpfe vorne am Rahmen befestigt um unsere Campingstühle zu transportieren. Und ich habe einen herzförmigen Seitenständer um meine Herzabdrücke überall zu hinterlassen wo ich anhalte.

3 – Was sind gängige Probleme mit dem Motorrad?

Pixie hat die nervige Angewohnheit, mir auf matschigen Straßen unter den Füßen wegzurutschen. Außerdem hasst sie frühe Starts in den Tag und kann es nicht leiden, wenn es nass ist.

Wenn es ihr danach ist bestraft sie mich mit Schweigen (z.B. startet sie dann einfach nicht) bis die Batterie beinahe komplett leer ist. Dann mit dem letzten Hauch Leben kommt sie zurück. Das ist einfach Pixie. Wenn es nicht nach ihrer Nase geht verhält sie sich wie ein bockiges Kind. Aber ich liebe sie. Manchmal, wenn wir wieder in der horizontalen liegen, stehe ich auf und lasse sie eine Weile so liegen, um ihr zu zeigen wer hier der Boss ist.

4 – Gibt es Dinge, die Käufer beachten müssen, wenn sie eine ähnliche Tour mit diesem Motorrad unternehmen möchten?

Hmm… ich bin nicht wirlich die richtige Person um das zu beantworten. Ich weiß immer noch nicht viel über die F650, außer dass sie die niedrigste Sitzhöhe hat für ein Motorrad ihrer Größe. Wenn du ein Knirps bist wie ich hilft es dir, damit deine Füße tatsächlich den Boden berühren.

Aber ich kenne Pixie, sie hat ihre Macken. Ist das sie oder das Modell? Wer weiß das schon? Und um ehrlich zu sein, wen interessiert es? Ich bin durch Südamerika und halb Afrika in einem 16 Tonnen Army Truck gereist und habe Nordafrika und den mittleren Osten in einem Landrover Series III von 1970 durchquert. Jedes Fahrzeug hatte seine Eigenarten und kleine nervige Probleme. Manchmal auch große Probleme. Aber das liegt einfach daran, dass Überlandreisefahrzeuge stark beansprucht werden. Gibt es ein Motorrad, dass tatsächlich für diese Reiseart konzipiert ist; Eins, dass nicht unter der Reise auf ausgewaschenen Pisten über Monate hinweg leidet? Oder darunter ständig in Matsch gekleidet zu sein? Oder darunter seitlich einen Fluss runter zu rutschen (ich meine das sprichwörtlich)? Oder darunter 78 Mal von einer unerfahrenen Fahrerin umgeschmissen zu werden?

Keine Ahnung wie gut du bist oder wohin du reist, dein Motorrad wird leiden. Deswegen besorge dir ein Motorrad, dass du selbst aufheben kannst und das dich nicht das letzte Hemd kostet, um es reparieren zu lassen.

Ich liebe mein Motorrad, weil sie mich durch 2 Kontinente geführt hat, nicht weil sie eine BMW F 650 ist. Wäre sie eine 50cc Vespa würde ich genauso von ihr schwärmen.

5 – Würdest du das Motorrad wieder wählen?

Es gab schwierige Zeiten auf dieser Reise, in denen ich das Bedürfnis hatte Pixie anzuzünden. Ernsthaft. Zeiten in denen ich dachte, das einzige was mich beruhigen könnte, wäre es zu sehen wie sie zu einem Kartoffelchip zerschmilzt. Oder vielleicht zu sehen, wie sie königlich über eine Klippe fliegt. Oder wie sie in dem verdammten Fluss ertrinkt. Jedesmal wenn sie nicht mehr weiter will, genau im falschen Moment, im falschen Land, im verdammten Nirgendwo. Nur um mich um den Verstand zu bringen.

Das sind nicht meine besten Momente und obwohl ich glaube ein bisschen Recht damit zu haben, sie hat mich auch hier her gebracht. Mit ihrem undichten Vergaser, ihren gebrochenen Kabel, ihrem schmilzenden Laderegler, ihren abgenützen Kupplungsbelägen und die 101 Mal, wenn sie ohne ersichtlichen Grund nicht anspringen wollte. Aber sie hat es trotzdem geschafft. Letztendlich. Jedes Mal. Und sie hat mir einige meiner schönsten Reiseerinnerungen geschenkt.

Also würde ich diese Reise wieder mit Pixie unternehmen?

Darauf kannst du deinen Arsch verwetten! [/su_spoiler]

Dan – BMW F 650 Dakar

Dan und ich haben uns in Osttimor getroffen und zusammen unsere Motorräder geputzt, die danach viel zu sauber waren für echte Adventure Bikes. Später haben wir uns in Darwin wieder getroffen, um unsere Motorräder aus dem Zoll zu befreien. Zusammen gefahren sind wir nie – ich hoffe das ändert sich noch!

Dan

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1 – Wohin und wie weit bist du mit dem Motorrad gereist?

52.000km – von London nach Sydney und von Moskau zurück nach London.

2 -Welche Veränderungen hast du an deinem Motorrad vorgenommen?

Ein anderer Auspuff, um mehr Stauraum zu bekommen und Koffer.

3 – Was sind gängige Probleme mit dem Motorrad?

Mir sind keine bekannt.

4 – Gibt es Dinge, die Käufer beachten müssen, wenn sie eine ähnliche Tour mit diesem Motorrad unternehmen möchten?

Nein.

5 – Würdest du das Motorrad wieder wählen?

Ja. [/su_spoiler]

Shane – Suzuki DR 650

Shane ist ein Badass. Ich habe ihn und sein Adventure Bike im Himalaya kurz getroffen und folge seitdem begeistert seiner Reise.

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1 – Wohin und wie weit bist du mit dem Motorrad gereist?

60.000km von Brisbane nach Europa.

2 -Welche Veränderungen hast du an deinem Motorrad vorgenommen?

Ich habe das Motorrad komplett umgebaut. 20 Liter Tank, tiefe Fußrasten, hoher Lenker, breiterer Sitz, Hauptständer, Gepäckträger, Steckdosen für GPS und Telefon, Handprotektoren, Motorschutz, festere Federn, überarbeitete Aufhängung, Öl- und Luftfilter, überarbeiteter Vergaser und Benzinfilter.

3 – Was sind gängige Probleme mit dem Motorrad?

Die Sende Einheit für den Neutralschalter muss verlegt werden, der dritte Gang löst sich bei manchen Modellen auf, Kette und Ritzel nutzen sich stark ab.

4 – Gibt es Dinge, die Käufer beachten müssen, wenn sie eine ähnliche Tour mit diesem Motorrad unternehmen möchten?

Du musst herausfinden was du vor hast und ob du das Motorrad lieben kannst. Ich habe es gewählt, weil es für mich Sinn gemacht hat. Es war eine Entscheidung der Logik und nicht des Herzens, was vielleicht ein Fehler war.

5 – Würdest du das Motorrad wieder wählen?

Ich muss das Motorrad wieder benutzen, weil meine Reise noch nicht zu Ende ist. Ich würde nicht mehr mit einem Motorrad um die Welt fahren, sondern verschiedene Motorräder in verschiedenen Regionen nutzen und diese vor Ort kaufen. Das spart das Verschiffen und den Stress run um das Ein- und Ausführen an Grenzen. [/su_spoiler]

Bea und Helle – Honda Transalp (1989 und 1993)

120.000km auf über 20 Jahre alten Transalps – das sind Bea und Helle! Seit 2011 machen sie die Welt unsicher und ihr Blog ist eine wahre Fundgrube für Fernreisende – besonders, wenn du planst mit einer Transalp zu verreisen. Aber vorsicht: falls du Fernweh anfällig bist, besteht aller größte Gefahr! Folge den beiden auch auf Facebook

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1 – Wohin und wie weit bist du mit dem Motorrad gereist?

Wir sind auf unseren Motorrädern seit Juni 2011 auf Weltreise und haben seither knapp 120.000 km durch 28 Länder auf 5 Kontinenten auf ihnen bereist.

2 -Welche Veränderungen hast du an deinem Motorrad vorgenommen?

Helle hat unsere Bikes vor unserer Abfahrt über zwei Jahre hinweg fernreisetauglich umgebaut und modifiziert und verbessert die Motorräder auch während unserer Reise immer weiter. In der Rubrik „Motorradumbau“ auf unserer Homepage findest du eine detaillierte Beschreibung aller Umbauten, sowie viele Bilder dazu.

3 – Was sind gängige Probleme mit dem Motorrad?

Die alten Transalps sind generell bekannt für ihre Robustheit und Zuverlässigkeit. Einzige bekannte Schwachstellen sind der Spannungsregler und die Zündeinheiten.

Diese Schwachstellen haben wir in unserer Rubrik „Motorradumbau“ ebenfalls beschrieben und unsere entsprechenden Modifikationen, um diesen bekannten Problemen vorzubeugen, vorgestellt: http://www.timetoride.de/motorradumbau/fahrzeugelektronik-alp/

4 – Gibt es Dinge, die Käufer beachten müssen, wenn sie eine ähnliche Tour mit diesem Motorrad unternehmen möchten?

Mit einigen Schrauberkenntnissen sind die alten Transalps dank weniger bis keiner elektronischer „Spielereien“ selbst zu Warten und zu Reparieren, ohne dass man auf eine Fachwerkstatt angewiesen ist. Das spart zum einen Geld, zum anderen muss man nicht viele hundert oder gar tausend Kilometer bis in die nächste geeignete Fachwerkstatt fahren, wenn unterwegs ein Problem auftritt.

5 – Würdest du das Motorrad wieder wählen?

An sich ja, aber: Man muss sich auf der anderen Seite natürlich bewusst sein, dass 25 – 30 Jahre alte Motorräder vor allem was das Fahrwerk betrifft, nicht mit den modernen Bikes mithalten können. Ist man bereit diesen Kompromiss einzugehen, so hat man mit der Transalp ein vielfach bewährtes, zuverlässiges, robustes und fernreisetaugliches Motorrad an seiner Seite, das einem auf all seinen Abenteuern begleitet! [/su_spoiler]

Sjors und Ramon – KTM 690

Buxora in Uzbekistan ist bekannt für alte Gebäude und erbarmungslose Hitze, weniger für Erdbeben. Als die beiden mit ihren KTM’s in den Hof des Hostel einbiegen glaube ich daran nicht mehr. Die Jungs waren auf dem Weg nach Peking und haben jede Schotterpiste zwischen Holland und China mitgenommen

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1 – Wohin und wie weit bist du mit dem Motorrad gereist?

22.000km von den Niederlanden nach China

2 -Welche Veränderungen hast du an deinem Motorrad vorgenommen?

Wir haben den Sitz gewechselt (sehr wichtig!!), einen zusätzlichen Benzintank verbaut und den Rahmen verstärkt

3 – Was sind gängige Probleme mit dem Motorrad?

Wir hatten keine Probleme mit den Motorrädern. Die Elektronik kann zum Problem werden, denn damit kann dir niemand helfen. Wir hatten deswegen ein Diagnosegerät dabei. Wir haben es allerdings nur einmal genutzt um Fehlermeldungen zurückzusetzen, als es nach einer gründlichen Reinigung nicht mehr anspringen wollte.

4 – Gibt es Dinge, die Käufer beachten müssen, wenn sie eine ähnliche Tour mit diesem Motorrad unternehmen möchten?

Wenn du nicht gerne offroad unterwegs bist, kauf dir lieber ein anderes Motorrad, dass gemütlicher ist. Wenn du, wie wir, gerne im Sand spielst, dann ist es dein Bike!

5 – Würdest du das Motorrad wieder wählen?

Auf jeden Fall! [/su_spoiler]

Panny – Honda Transalp XL700VA

Panny ist eine Legende in der deutschen Motorradreiseszene. Auf seinem Blog Krad-Vagabunden habe ich versucht mein Fernweh zu stillen, bevor es bei mir losging. Mittlerweile ist Panny wieder in Deutschland und hat seine Reise in zwei Büchern (Licht und Schattenseite einer Weltreise: Teil 1 & Teil 2) aufgearbeitet. Außerdem gibt er Vorträge über seine Reisen.

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1 – Wohin und wie weit bist du mit dem Motorrad gereist?

3,5 Jahre um die Welt = 183.475 km + noch ein paar 10.000 km auf europäische Touren.

2 -Welche Veränderungen hast du an deinem Motorrad vorgenommen?

Sturzbügel, Motorschutz, Koffersystem, Kettenöler, Lampengitter, 12-Volt-Steckdosen, GPS, Heizgriffe, Werkzeug-Rohr am Motorschutz, 5-Liter-Kanister an jedem Koffer.

3 – Was sind gängige Probleme mit dem Motorrad?

Keine. Das Krad ist hochgradig leidensfähig und technisch robust.

Einziges Fernreise-Manko: die Benzinpumpe ist im Tank und daher gibt es keinen vorgelagerten, leicht zu reinigenden Benzinfilter, sondern nur ein integriertes Filternetz, das nur sehr aufwendig und störanfällig ausgebaut und sauber gemacht werden kann.

4 – Gibt es Dinge, die Käufer beachten müssen, wenn sie eine ähnliche Tour mit diesem Motorrad unternehmen möchten?

Nicht zu sehr auf die rational vorteilhaften Fernreise-Eigenschaften des Motorrades achten. Das ideale Motorrad zum Reisen ist das, auf dem Du Dich wohlfühlst und das Du gut kennst.

5 – Würdest du das Motorrad wieder wählen?

Ja. Würde ich – was auch mit den Kriterien unter Frage 4 zusammen hängt. [/su_spoiler]

Moritz – Honda Transalp

Solo um die Welt als ob es das normalste auf dieser Welt wäre – das ist Moritz. Auf seinem Blog 1 world 2 go kannst du mehr über seine Reise erfahren. Außerdem hat Moritz einen Online Shop für Motorradreisende gestartet, mit dem er ein Grundbedürfnis befriedigt: Ländersticker! Schau mal auf advmotostickers.com vorbei!

Moritz

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1 – Wohin und wie weit bist du mit dem Motorrad gereist?

Bisher ca. 80.000km von München über Asien und Australien bis nach Uruguay.

2 -Welche Veränderungen hast du an deinem Motorrad vorgenommen?

Progressive springs, heated grips, ladekabel laptop/gps.., fast nix also.

3 – Was sind gängige Probleme mit dem Motorrad?

Speedo geht oft kaput, Membrane im vergaser bekommen Löcher, viele Plastikteile brechen durch Waschbrettpisten und Vibrationen ab. (Alles in allem ein verdammt zuverlässiges Bike)

4 – Gibt es Dinge, die Käufer beachten müssen, wenn sie eine ähnliche Tour mit diesem Motorrad unternehmen möchten?

Ältere Versionen haben andere Probleme, die aber online gut dokumentiert sind. Sonst gibt es nicht wirklich viel zu beachten. Der Tank ist leider nur für etwa 300km gut.

5 – Würdest du das Motorrad wieder wählen?

Jein, das Bike ist genial, aber ich liebe die kleinen offroad Pisten. Mit 200kg + luggage ist es zwar möglich aber es macht weniger Spass. Ich würde versuchen ein bike mit 300-400cc zu finden. [/su_spoiler]

Matt – Honda Transalp (2001)

Weißt du was Matt aus der Ruhe bringt? Nichts. Weißt du wie lange er sein Motorrad vorbereitet hat für seine epische Reise? Klick auf „Gib mir mehr“.

Matt

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1 – Wohin und wie weit bist du mit dem Motorrad gereist?

110.000km zwischen Europa und Australien.

2 -Welche Veränderungen hast du an deinem Motorrad vorgenommen?

Nur Sturzbügel und Gepäckträger. Ich habe das Ding eine Woche vor Abfahrt gekauft!

3 – Was sind gängige Probleme mit dem Motorrad?

Transalps werden in irgendeiner Form seit 30 Jahren produziert. Sie sind sehr robust und gängige Probleme sind online gut dokumentiert. In meinem Model sind die Schwachstellen die Räder und der Auspuff. Allerdings ist das nicht wirklich ein Problem.

4 – Gibt es Dinge, die Käufer beachten müssen, wenn sie eine ähnliche Tour mit diesem Motorrad unternehmen möchten?

Sie läuft nicht gut in extremer Höhe, aber auch hier ist jedes Modell anders.

5 – Würdest du das Motorrad wieder wählen?

Ja. [/su_spoiler]

Alles zur Yamaha XT 660 Z Ténére

 

Vulkan Test bestanden - Ténére vor dem Mount Bromo

Heiko – Honda XRV 750 Africa Twin (1994)

 

Heiko war gerade dabei auf einem Schiff den Pazifik zu überqueren, als ich versucht habe ein paar Antworten über sein Motorrad zu bekommen. Da es auf dem Pazifik nicht so viel Internet gibt sind seine Antworten auch eher kurz gehalten. Nichts desto trotz ist sein Blog Notch the World sicherlich einer der Interessantesten, die es gerade gibt. Lass dir auf keinen Fall seine Facebook Seite entgehen.

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1 – Wohin und wie weit bist du mit dem Motorrad gereist?

73.000 bin auf dem Weg um die Welt.

2 -Welche Veränderungen hast du an deinem Motorrad vorgenommen?

Viele! [Hier bekommst du einen Eindruck] 

3 – Was sind gängige Probleme mit dem Motorrad?

Kaum bekannt.

4 – Gibt es Dinge, die Käufer beachten müssen, wenn sie eine ähnliche Tour mit diesem Motorrad unternehmen möchten?

Nein.

5 – Würdest du das Motorrad wieder wählen?

Ja!

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Diana und Javi – BMW F800GS (2010)

Diana und Javi haben Fou und ich auf unserer Reise durch Myanmar kennengelernt. Wer eine F800 GS von 2010 oder älter hat, sollte sich ihren Bericht nicht entgehen lassen!

Javi

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1 – Wohin und wie weit bist du mit dem Motorrad gereist?

Das Motorrad hat 19.000km auf der Uhr gehabt, als ich es gekauft habe. Vor unserer Reise nach Australien sind wir durch Spanien, Frankreich, die Schweiz, Italien und Marokko gereist. Jetzt hat das Motorrad 94.000km.

2 -Welche Veränderungen hast du an deinem Motorrad vorgenommen?

Unser Motorrad ist ein verdammtes Monster. Keine Ahnung wo ich anfangen soll. Touratech 20L Tank, DMX Stoßdämpfer, ein  handgefertigtes Top Case von Syrac, neue Federn, bizarre und geile Schutzbügel, Seitenständer, Zusatzscheinwerfer und aus Indien haben wir eine Ricks Lichtmaschine.

Unser Rat? Veränderungen vergrößern die Wahrscheinlichkeit von Problemen – übertreibt es nicht.

3 – Was sind gängige Probleme mit dem Motorrad?

Das Hauptproblem unseres Motorrads waren seine Besitzer. Es war unsere erste Fernreise mit Motorrad und wir haben nicht gewusst wie man das Motorrad richtig vorbereitet oder wartet.

F800GS vor 2010 haben oft Probleme mit der Lichtmaschine nach 60.000km. Ein häufiges Problem betrifft auch die Benzinpumpe. Damit haben wir keine Probleme gehabt.

4 – Gibt es Dinge, die Käufer beachten müssen, wenn sie eine ähnliche Tour mit diesem Motorrad unternehmen möchten?

Bedenk den zusätzlichen Verbauch von Extrascheinwerfern und elektrischem Zubehör. Und versuche nicht zuviel zu ändern, sondern genieße lieber die Reise!

5 – Würdest du das Motorrad wieder wählen?

Eine neue F800 mit 0km wäre nicht schlecht. Oder eine Yamaha, KTM oder Honda. Aber es ist das einzige Bike, das wir haben – also ist es perfekt :)

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Thomas Houf – BMW R100 GS (1990)

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1 – Wohin und wie weit bist du mit dem Motorrad gereist?

In 2 Touren insgesamt über 51.000km in über 20 Ländern

2 -Welche Veränderungen hast du an deinem Motorrad vorgenommen?

Lenker höher, Fussrasten tiefer, besseres Federbein

3 – Was sind gängige Probleme mit dem Motorrad?

zu schwer zum hochheben, Diodenplatte.

4 – Gibt es Dinge, die Käufer beachten müssen, wenn sie eine ähnliche Tour mit diesem Motorrad unternehmen möchten?

weniger Gepäck macht das aufheben im Sand leichter.

5 – Würdest du das Motorrad wieder wählen?

Ja.

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Adventure Bikes – 1000cc +

Mathias – Yamaha XT1200Z Super Ténéré Worldcrosser

Als Mathias die Panamericana unsicher gemacht hat, war ich Stammgast auf seinem Blog. Aus seiner Reise ist mittlerweile das Buch „Ende Gelände“ entstanden. Wer eine sorgenfreie Reise auf einer großen Maschine haben möchte klickt auf „Gib mir mehr!“.

Matthias

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1 – Wohin und wie weit bist du mit dem Motorrad gereist?

Alaska – Feuerland: 55.000 Kilometer. Zusätzlich Ostseeumrundung und weitere Touren in Süd- und Ost-Europa. Mittlerweile stehen nach 4 Jahren knapp 110.000 Kilometer auf dem Tacho.

2 -Welche Veränderungen hast du an deinem Motorrad vorgenommen?

Keine! (Abgesehen vom Navi-Anbau). Auf der Alaska-Feuerland-Tour war das Motorrad absolut original ohne jegliches Zubehör (die Worldcrosser-Edition hat allerdings unter anderem schon einen Motorschutz aus Metall). Für zügige Autobahnfahrten in Deutschland habe ich mittlerweile eine höhere Scheibe nachgerüstet.

3 – Was sind gängige Probleme mit dem Motorrad?

Mir sind keine bekannt. Während der langen Tour waren nur zweimal Gabel-Simmeringe undicht – Kleinkram für wenige Euro. Nach 91.000 Kilometern war das Federbein leicht undicht – nun ist ein gebrauchtes von ebay eingebaut.

4 – Gibt es Dinge, die Käufer beachten müssen, wenn sie eine ähnliche Tour mit diesem Motorrad unternehmen möchten?

Grundsätzlich nicht. Je nach Körpergröße wäre evtl. eine höhere Touringscheibe aus dem Zubehör sinnvoll. Auch Heizgriffe sind in manchen Gegenden von Vorteil. Das originale Koffersystem ist viel besser als sein Ruf (liegt eng an, robust) und funktioniert auch nach 110.000 Kilometern noch. Tipp: Schrauben der Kofferschlösser mit mittelfester Schraubensicherung einkleben. Es müssen definitiv keine Koffer aus dem Zubehör sein. Ein robuster Motorschutz ist wichtig.  

5 – Würdest du das Motorrad wieder wählen?

Für eine Alaska-Feuerland-Tour entlang der Panamericana mit relativ hohem Straßen-/Asphaltanteil: ja. Allerdings fahre ich mittlerweile gerne mehr offroad und würde vor allem in Südamerika mehr kleine Pisten fahren – dann allerdings mit einem deutlich leichteren Motorrad wie einer KTM 690 Enduro.

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Rolf – BMW R 1200 GS (2013)

Wer könnte Rolf besser vorstellen als der bayrische Rundfunk? Und, wenn du heiß bist auf überragende Bilder und Videos –> This World Ahead

Rolf

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1 – Wohin und wie weit bist du mit dem Motorrad gereist?

Insgesamt hat der Tacho jetzt knapp 80.000 km drauf, davon entfallen 65.000 km auf meine Weltreise. Ich war in 42 Ländern in Europa, Asien, Neuseeland, Südamerika und Afrika.

2 -Welche Veränderungen hast du an deinem Motorrad vorgenommen?

Tieferlegung, Anpassung der Oktanzahl, Touratech-Koffer, Schutzelemente für den Motor und andere Dinge, wie breitere Fußrasten, Zusatzscheinwerfer, kleinere Anpassungen und Ergänzungen wie Lenkererhöhung, USB Steckdose, etc.

3 – Was sind gängige Probleme mit dem Motorrad?

Ich kann von keinen typischen, immer wieder auftretenden Problemen berichten. Es gab – sehr selten – kleinere Probleme v.a. nach Stürzen, die ich aber ohne große Mechanikerkenntnisse oder mit Hilfe der nächsten Werkstatt beheben konnte.

4 – Gibt es Dinge, die Käufer beachten müssen, wenn sie eine ähnliche Tour mit diesem Motorrad unternehmen möchten?

Volltanken und losfahren.

5 – Würdest du das Motorrad wieder wählen?

Ja, absolut. Aber ich möchte gerne auch mal eine kleinere Maschine probieren, das reizt mich sehr.

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Hast du Fragen zu den Motorrädern? Ab in die Kommentare!

Bist du weit gereist? Beantworte die Fragen in den Kommentaren und wir nehmen dich auf!

English

Which bike do worldtravelers choose? What are their experiences? And would they use the bike again?

In the last weeks I asked everyone I met on the road 5 questions and received a lot of feedback.

Enjoy the first digital showroom for adventure bikes!

Chantal – Yamaha XT 250 (2013, fuel injected)

Chantal is my personal hero! She bought herself a bike in Australia and felt in love with motorcycle traveling and the bike itself! The only possible outcome? She is taking her bike home – alone!

Here is her blog and check out her Facebook page – it’s not just worth a „like“ but also a digital place for the joie de vivre.

Chantal

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1 – How far and where did you travel with it?

At the moment the bike had done just over 50,000 km. This was around Australia, including lots of gravel roads. After that, through East Timor, Indonesia, Malaysia, Thailand and Cambodia. I’m planning on adding on at least another 20,000 before arriving in The Netherlands.

2 – What modifications did you apply (if any)?

The main modification is the rear suspension. I’ve changed the spring. Now I have a shorter, but heavier (stronger) spring. The issue with the old spring was that it sagged too much with the weight of the luggage on there constantly. Also, with the shorter spring the side stand was too long and needed to be cut down about 4 cm.  Apart from that I installed a rack, bought on the internet from the US. The rack needed some reinforcements and modifications along the way. 

3 – What are common problems with the bike?

At the moment for me, there have been only flat tyres. Other common problems I don’t know, I’m not aware of anyone else using the fuel injected version of this bike for long distance travelling.

4 – Is there anything people have to consider when they buy this bike for long term traveling?

The main challenge with this bike is the luggage system. Racks are available but not made to carry much weight. The rack I use bolts onto the grip handles, but the amount of weight you put on for long term travelling likely exceeds the capacity of these contact points. Since this particular bike isn’t made for travelling the sub-frame is also not super strong when compared to adventure bikes. It might be better to use saddle bags that put the weight straight through the seat, and only use some rack-type construction to prevent the bags from hitting the wheel.
As with any bike spare parts can be a challenge. In Australia it’s all easy you just go to a Yamaha dealer. In Asia it takes much more time to locate shops that have parts. I underestimated this, thinking that because it’s a small bike it would be easier to get parts…

5 – Would you use the bike again?

Absolutely! It is the perfect size for my height (1.60m), has enough power to ride a highway and deals with off-road work as well as on road. I love my bike!

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Angel – Royal Enfield Classic 500cc

Angel got enough of the big city life in London and left in 2014 on his trustworthy Ténére. Unfortunately his Ténére met a big rock on the Pamir Highway which didn’t allow the pair to travel any further. The end of a trip of a lifetime – but not for Angel! He just bought himself a Royal Enfield in Nepal and ventured out (without a Carnet!) to India, Myanmar, Thailand and Cambodia.

Angel

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1 – How far and where did you travel with it?
Around 10.000km from Nepal to Cambodia.

2 – What modifications did you apply (if any)?
– Luggage rack on the rear. Removed rear sit.
– Raised the bottom fittings for the rear shock to allow more gap between the tyre and the mudguard.

3 – What are common problems with the bike?
– Burns a condirable amount of engine oil.
– Leaks oil from the crack case where the kick start rod goes into the engine.
– Little clearance on the rear between tyre and mudguard. Mudguard scratches the tyre on bumps under heavy load.
– It is incredibly hard to kick start the bike!

4 – Is there anything people have to consider when they buy this bike for long term traveling?
– In India they are cheap, but it is hard to take it out of the country. Nepal may be a better option, but more pricey.
– For the price of an Enfield, there are more capable bikes available in Occident.
– Get a good cushion for the seat. Your bottom end will appreciate it!
– Bring a spare clutch cable.

5 –  Would you use the bike again?
Probably not. I would definitely buy a Honda in my next trip. As simple as possible. A lot of Honda dealers are available out there!

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Laura BMW F650 (1996)

If you are feeling like reading something authentic – click „give me more“ to read Laura’s „cut the crap“ answers. I’ll bet her bike modification are unique!

Laura

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1 – How far and where did you travel with it?

Pixie and I have ridden from Germany to Indonesia together, on a trip that’s now lasted 3.5 years. We have crossed 30 countries and covered about 38,000kms. How we both made it in one piece is a mystery and a bit of a miracle, really…

2 – What modifications did you apply (if any)?

By the time Pixie came to me she already had an x-large fuel tank, a crooked rear luggage rack system and two very badly beaten up Touratech boxes. It was love at first sight.

Oh, I did stick two pasta pots to the front of her frame so I could carry our camping chairs and I have a heart-shaped side-stand so I can leave my heart-print wherever I stop! That’s about it.

3 – What are common problems with the bike?

Pixie has the annoying habit of sliding from under my legs on muddy roads, which is frustrating. She also hates early morning starts, loathes getting wet, loves to cark it every so often and, when the mood strikes her, she gives you the silent treatment (ie. won’t start) until you’ve aaaaalmost emptied out her battery. Then, at the last slither of life, she’ll kick-start. That’s just Pixie.  She’s like a brooding toddler who chucks a fit when she doesn’t get her way. I love her all the same, but sometimes, when we do the horizontal slide together, I leave her on the ground for a few minutes just to show here who’s boss.

4 – Is there anything people have to consider when they buy this bike for long term traveling?

Hmmm…I’m really the wrong person to answer this. I still don’t know much about the BMW F650 in general, except for the fact that it has the lowest seat clearance of any bike her size. When you’re a short ass like moi, it helps if your feet actually touch the ground.

But I know Pixie, and she has a lot of quirks. Is it her or her brand and make? Who knows? And, to be honest, who cares? I’ve overlanded through South America and half of Africa on a 16 tonne ex-army truck, crossed northern Africa and the Middle East on a 1970 Series III Land Rover, and am now traversing Asia on Pixie. Every single vehicle had its idiosyncrasies and little nagging problems. Sometimes big problems too. But that’s because as long-term overlanding vehicles, they are put through their paces. I don’t know of a single bike that’s really built for this kind of traveling; one that won’t suffer some kind of ailment after riding over corrugated and rough roads for months on end, or being packed in mud, or riding sideways down a river (I mean that literally) or being dropped 78 times by an inexperienced rider. I don’t care where you travel or how good you think you are, your bike will get trashed. So get a bike you can pick up on your own, and one that won’t cost you an arm and a leg to fix. That’s my best advice.

I love my bike because she has guided me through two continents, not because she’s a BMW F650. Had she been a 50cc Vespa and I’d be raving about her all the same.

5 –  Would you use the bike again?

There have been some challenging times during our journey together when I felt an overwhelming urge to set Pixie on fire. No, really. Times when I thought the only thing that would appease my anger and frustration would be to watch her burn to a crisp. Or maybe, see her majestically fly off the side of a mountain. Or drown in that god-damn river. All those trying times when she broke down at just the wrong moment, in the wrong country, in the middle of friggin’ nowhere. Just to piss me off.

They are certainly not my proudest moments and although I do feel a little justified (let’s be honest, she has been a bit of a lemon) she’s also gotten me HERE. All with her leaking and shitty carburettor, her broken cables, her melting regulator, her worn out clutch plates and the 101 other times she just refused to start for no apparent reason. But she still did. In the end. Every time. And she gifted me some of my travel life’s most precious memories.

So would I do this trip all over again with Pixie, you ask?

You bet your ass I would. [/su_spoiler]

Dan – BMW F 650 Dakar

Dan and me cleaned bikes for the australian quarantine inspection, and liberated our bikes from the australian customs – but we never rode together. Hopefully that will change in the future.

Dan

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1 – How far and where did you travel with it?

52,000km London to Sydney / Moscow to London.

2 – What modifications did you apply (if any)?

New exhaust to get more storage space / panniers.

3 – What are common problems with the bike?

Don’t know of any.

4 – Is there anything people have to consider when they buy this bike for long term traveling?

No.

5 –  Would you use the bike again?

Yes. [/su_spoiler]

Shane – Suzuki DR 650

Shane is a badass. You see his picture? That’s how he does it.

Shane (2)

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1 – How far and where did you travel with it?

60.000 km from Brisbane to Europ.

2 – What modifications did you apply (if any)?

I completely reworked the bike not much is standard, 20lt plastic larger fuel tank, low pegs, hi bars, wide seat, added a centre stand and luggage, gps, phone charger and holder, hand guards, sump guard, fork brace, stiffer springs and revalved suspension, stainless oil filter and paper air filter, carb mods and fuel filter.

3 – What are common problems with the bike?

The NSU needs to be loctited, 3rd gear has been know to explode on some. The chain and sprockets wear out.

4 – Is there anything people have to consider when they buy this bike for long term traveling?

They need to figure out where they are going and if they love this bike. I picked it because it made sense, it was the most logical, best bike for me, i didnt love this bike, which may have been a mistake.

5 –  Would you use the bike again?

I have to use this bike again as my trip isnt over yet, but I wouldnt take one bike around the world anymore, i would use a different bike in every region saves on shipping costs and import export hassles. [/su_spoiler]

Sjors und Ramon – KTM 690

We met Sjors and Ramon in Uzebekistan when they shook the historic town of Buxara with their KTMs. They were on a mad journey from the Netherlands to China and hit any gravel road they could find!

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1 – How far and where did you travel with it?

22,000km From the Netherland to China

2 – What modifications did you apply (if any)?

Custom seed (very important), additional fuel tank, improved subframe mounting

3 – What are common problems with the bike?

We had no more problems than a few flat tires. The electronics is a risk as people do not no a lot about it in remote areas. Therefor we took a ECU diagnostics tool with us. We only needed it once to reset some errors when the bike wasn’t starting after a cleaning.

4 – Is there anything people have to consider when they buy this bike for long term traveling?

If you don’t like to drive off-road better buy a bike that is a little more comfortable from it self. If you like to play with the sand while you are traveling it is the perfect bike. Maybe consider a wind-screen if you want to do long stretches.

5 –  Would you use the bike again?

Definitely!!!!. [/su_spoiler]

Bea and Helle – Honda Transalp (1989 and 1993)

120.000km on 20 years old Transalps, ladies and gentlemen, here are Bea and Helle. Check out their blog for anything biketravel related. But be aware: wanderlust is contagious! Also check out their facebook page.

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1 – How far and where did you travel with it?

We are traveling around the world since 2011. We crossed 28 countries on 5 continents and covered 120.000km.

2 – What modifications did you apply (if any)?

Helle modified our bikes for 2 years before we started our journey and keeps doing it. Check out our blog for detailed descriptions and pictures.

3 – What are common problems with the bike?

The old Transalps are known to be bulletproof. The only known weak spots are the rectifier and the ingnition unit. We covered this on our blog here as well.

 

4 – Is there anything people have to consider when they buy this bike for long term traveling?

With a certain skill level in bike mechanics it is possible to maintain and repair the bike without profesional help. That saves money and many hundred or thousand kilometer to see the next specialist workshop.

5 –  Would you use the bike again?

Yes, but you have to consider that old bikes like ours cannot keep up with modern bikes especially considering the suspension. If you are ready for that compromise you’ll have reliable, rugged, long-distance-ready bike on your side!

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Panny – Honda Transalp XL700VA

Panny is a bike travel legend. On my journey i followed the trail of „krad-vagabunden“ stickers he left behind, while traveling around the world for 3,5 years. His answers are to be considered if you ever plan on riding around the globe. Or far. Or anywhere.

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1 – How far and where did you travel with it?

3,5 years around the world = 183.475km plus a couple of 10k kms in Europe.

2 – What modifications did you apply (if any)?

Crash bars, engine guard, panniers, chain oiler, 12 Volt Outlets, GPS, heat grips, tool pipe on the engine guard, 5l canister at each pannier.

3 – What are common problems with the bike?

None. The bike is tough as a nail.

The only hassle: the fuel pump is inside the tank, thus there is no easy way to reach and clean the fuel filter as it has an integrated filter net. It’s a big job to clean it.

4 – Is there anything people have to consider when they buy this bike for long term traveling?

Don’t pay to much attention to the logical long distance travel features of a bike. The best one is the one you’re most comfortable on and you know well.

5 –  Would you use the bike again?

Yes, which is based on my previous answer. [/su_spoiler]

Moritz – Honda Transalp

This guy is traveling alone around the world as it is the most normal thing to do. Check out his blog to learn of his adventures. While traveling he even managed to help us adventure riders with a basic need: he set up an online store for country flag stickers. Moritz, be prepared for a big order (once i have an adress again)!

Moritz

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1 – How far and where did you travel with it?

80.000km. From Munich through Asia and Australia to Uruguay.

2 – What modifications did you apply (if any)?

Progressive Springs, heated grips, Outlets, GPS, not much

3 – What are common problems with the bike?

Speedo breaks, carburator membranes gets wholes, plastic parts break on corrugated dirt roads.

Very tough bike after all.

4 – Is there anything people have to consider when they buy this bike for long term traveling?

Older versions have different problems, which are well documentated online. Other than that there is not much to consider. The tank is only good for 300kms.

5 –  Would you use the bike again?

Yes and no. The bike is awesome but i love the little dirt tracks. It is possible with this bike but with 200kg plus luggage it is less fun. I would try to find a 300 -400cc bike. [/su_spoiler]

Matt – Honda Transalp (2001)

You now when Matt looses his cool? Never. You know how long he prepared for his trip? Click „give me more“!

Matt

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1 – How far and where did you travel with it?

Somewhere around 110,000km from UK to Australia.

2 – What modifications did you apply (if any)?

Crash bars, and luggage rack, that’s about it. Only bought the thing 1 week before leaving.

3 – What are common problems with the bike?

Transalps have been in production in one form or another for 3 decades. Really solid bike and the problems are well known. On my model wheels and exhaust are the weak spot, but not an issue in reality.

4 – Is there anything people have to consider when they buy this bike for long term traveling?

Doesn’t do too well at extreme altitude, but each bike is different. Another Transalp would be fine.

5 –  Would you use the bike again? 

Yes.

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Heiko – Honda XRV 750 Africa Twin (1994)

I wish I had met Heiko on the road. I would have a new tattoo. He is the only bike-around-the-world-traveling-tattoo-artist I know.  Check out his blog „notch the world“ and his facebook page for updates. When he received my email he was traveling on a container ship over the pacific ocean, thus his answers are rather brief.

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1 – How far and where did you travel with it?

73.000km. I am on my way around the world.

2 – What modifications did you apply (if any)?

A lot! [here you’ll get an idea]

3 – What are common problems with the bike?

Not many.

4 – Is there anything people have to consider when they buy this bike for long term traveling?

No.

5 –  Would you use the bike again?

Yes.

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Diana und Javi – BMW F800GS (2010)

Fou and I met Diana und Javi while crossing Myanmar. Who ever wants to travel on a 2010 800GS or prior should check out their answers!

Javi

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1 – How far and where did you travel with it?

I bought this bike second hand with 19.000km. Before coming to Australia, we (my wife and I) traveled through Spain, France, Switzerland, Italy and Morocco. After that our biggest travel was from Spain to Australia. The bike is 94.000km.

2 – What modifications did you apply (if any)?

Our bike is a fucking monster, I don’t know how start the list… Touratech fuel tank with 20 extra litres, DMX shock absorber,  some hand made protections and stand for the top case from our friend Salva ( http://www.syrac.es/ ), fork springs, bizarre and awesome gear protections and side stand, extra lights, and from India we have a Ricks alternator ( http://ricksmotorsportelectrics.com/ ).

Our advice? Modifications increase the possibility of problems, so do not customise your awesome bike too much.

3 – What are common problems with the bike?

The main problem of our bike was the owners. It is our first bike and long travel, so we didn’t know how to prepare and maintain it.

For BMW F800GS prior to 2010, there is a common problem with the alternator. After 60.000km is common that alternators die (something already fixed on new models). We currently have the previously mentioned Rick’s alternator and it seems to work fine. You can follow the conversation here.

We have read that the fuel pump is other common problem, but we never had problems with that.

4 – Is there anything people have to consider when they buy this bike for long term traveling?

Be careful with the extra consume of the battery energy if you have extra lights, and in general try to don’t customise the bike too much and just enjoy the travel!

5 –  Would you use the bike again?

A new F800GS with 0KM would be better, or a KTM or Honda or Yamaha… But yes, this is the only bike that we have, so it’s perfect.

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Mathias – Yamaha XT1200Z Super Ténéré Worldcrosser

When Mathias was living the dream of many bikers on the Panamericana i was regurlarly visisting his blog. If you are interessted in traveling worry-free on a big bike, click on „give me more“

Matthias

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1 – How far and where did you travel with it?

Alaska to Tierra del Fuego: 55.000km. Additionally i traveled around the baltic Sea and in southern and eastern Europe. In the meantime the bike has 110.000km on the clock.

2 – What modifications did you apply (if any)?

None! (Except of a GPS Kit). On the Alaska – Tierra del Fuego trip the bike was 100% original (the Worldcrosser-Edition comes already with a metal sump guard). For german highways i bought a higher wind shield.

3 – What are common problems with the bike?

I don’t know of any. On my long trip the fork shaft seals were leaking twice – easy to fix. After 91.000km the rear suspension was leaking a bit. I changed it for a used one from ebay.

4 – Is there anything people have to consider when they buy this bike for long term traveling?

Basically not. Depending on your height you might want to have a higher wind shield. Heat grips can be useful in some areas. The original paneers are better than their reputation and still work fine after 110.000km. Tip: Apply some screwlock on the bolts of the pannerlocks. A solid sump guard is important.

5 –  Would you use the bike again?

For a panamericana adventure on mostly sealed roads: yes. In the meantime i prefer to ride offroad. Especially in south america i would rather ride small tracks and therefore choose alighter bike as the KTM 690 Enduro. [/su_spoiler]

Rolf – BMW R 1200 GS (2013)

Rolf recently returned home from an amazing trip around the world. He crossed 5 continents and traveled 65.000km and left a digital trail of fine photography behind. Check out This World Ahead for more.

Rolf

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1 – How far and where did you travel with it?

In total 80.000km. I traveled 65.000km on my journey around the globe in countries in Europe, Asia, New Zealand, South America and Africa.

2 – What modifications did you apply (if any)?

lowered the seat clearance, lowered the minimum octan level, touratech panniers, sump guard, wider pegs, extra lights and smaller modifications.

3 – What are common problems with the bike?

I am not aware of any common problems with the bike. I had smaller problems after falls, but they were easy to fix.

4 – Is there anything people have to consider when they buy this bike for long term traveling?

Fill up and ride.

5 –  Would you use the bike again?

Yes, aabsolutely. But I would also like to try a smaller bike.

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  • Deutschland - Australien: Das hat es gekostet
  • Wie ich das gesamte Budget in 2 1/2 Jahren gespart habe




  1. Alex

    Servus.
    Super Zusammenfasssung von vielen tollen Bikes.
    Habt ihr in vielleicht auch Erfahrungen mit der Ktm 990 Adventure sammeln können.
    Die soll sich trotz ihres Gewichts ja auch Offroad sehr gut schlagen.
    Würde mich interessieren was ihr über die Maschine denkt.
    Lg aus Wien
    Alex

  2. Holger

    Vielen Dank für die Zusammenstellung.

    Ich habe mich für eine Triumph Tiger 800 entschieden: Aufrechte Sitzposition, Alu-Koffer inklusive beim Kauf, gutmütiges Fahrverhalten und niedrige Sitzhöhe.


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