Bali, echt jetzt?!?

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Ich kann es irgendwie selber kaum glauben, aber der Weltreisegott scheint mir wohlgesonnen zu sein und so bleibt mir gar nichts anderes übrig, als die Einladung von Monika und Rudi anzunehmen, sie die nächsten 2-3 Wochen auf Bali und Umgebung zu begleiten.

Kuta & Seminyak, schnell weg hier!

Na gut, die Unterkunft ist ein Traum, da kann man wirklich nicht meckern, auch als Schwabe nicht. Der Strand ist auch nicht übel, falls Du vorher keinen Abstecher nach Thailand gemacht hast. Aber das Wasser?! Schön klar, ist ja echt super, aber was soll der ganze Plastikmüll und sonstiges undefinierbares Zeugs in diesem Paradies? Eine Erklärung haben Anwohner schnell parat, zu dieser Jahreszeit gibt es eine etwas ungünstige Strömung, die den Badespaß etwas trübt, aber wir haben ja schließlich noch einen Pool und glücklicherweise bevorzugen alle drei von uns Abenteuerurlaub im Vergleich zu faulem Sonnenbaden.

Seminyak unterscheidet sich gravierend von Kuta, zumindest die Flanierpromenade. Während Du in Kuta mit Shorts und Flip Flops gut bedient bist, muss die Dame von Welt für die Abendstunden in Seminyak doch schon ihre Stöckelschuhe (sagt man das noch? Ich hoffe ich trete hier niemandem auf die Pumps) auspacken, denn in der Champagner Bar Red Carpet geben sich nicht nur Berühmtheiten, wie Paris Hilton, die Klinke in die Hand.

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Ubud, du darfst dich nicht länger verstecken!

Ubud liegt nicht nur mitten auf Bali, ich würde sagen, es ist das Herz Balis! Da läufst Du mir nichts, dir nichts in das erstbeste Restaurant auf der JI. Wenara Wana (oder auch Monkey Forest Road, aber mehr dazu später) und plötzlich tut sich ein Meer aus Reispflanzen vor dir auf. WOW! An diesen Anblick können wir uns gewöhnen. Nicht umsonst befinden sich auf Bali 5 Subak-Landschaften (bewässerte Reisterrassen), welche in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen worden sind. Aber nun zu dem Highlight meiner aktuellen Reisepartnerin, Monika liebt alles, was 2 Glotzäuglein hat, klein, süß und weich ist. Du kannst Dir sicher denken, dass wir jetzt nicht über Fußball und Mesut Özil reden, sondern natürlich von ÄFFCHEN. Die gibt es in Indonesien fast überall und ganz besonders viele (kleine, gehässige Biester) gibt es in Balis Monkey Forest. Weitere Highlights sind die traditionellen Tänze in den zahlreichen Tempelanlagen und die Vulkanbesteigung des Mount Batur. Selbstredend haben wir uns letzteres nicht entgehen lassen, trotz der schlaflosen Nacht und dem Aufstieg in völliger Dunkelheit haben sich die Strapazen für den Anblick dieses Sonnenaufgangs definitiv gelohnt.

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Gili Islands, der wahrgewordene Traum

Ein Haus bauen, einen Baum pflanzen, Kinder zeugen UND auf die Gili’s reisen, das sollte jeder mindestens einmal im Leben tun. Von Bali aus geht es per Schnellboot in richtung Gili Islands. Offiziell gehört die Inselgruppe zu Lombok. Insgesamt besteht die Gruppe aus den drei Inseln Gili Air, Gili Meno und Gili Trawangan. Wir haben uns die größte der Inseln, also „Gili Tralala“, wie sich die heimische Bevölkerung über das Sprachtalent der Touris lustig macht, ausgesucht. Weißt Du eigentlich schon, dass ich außer gegen Pollen und Gräser auch gegen Pferde und Katzen allergisch bin? Zu meinem Übel gibt es auf den Gili’s kein anderes Fortbewegungsmittel als Pferdekutschen oder Drahtesel. Motorisierte Transportmittel sind nur zu Wasser erlaubt, allerdings kannst Du bei dieser Größe, die Inseln gut und gerne ablaufen. Glücklicherweise hat sich das Katzenmonopol nicht, identisch wie der Besuch des Bialowieza Urwalds damals, auf meine Gesichtszüge ausgewirkt. Danke Karma. Auf den Gili’s kannst Du nicht nur in kristallblauem Wasser planschen, auf feinstem Sand liegen, Sonnenuntergänge bestaunen und jeden Tag am Strand essen, nein, Du kannst auch eines der unzähligen Tauch- oder Schnorchelangebote wahrnehmen und mit süßen Fischis um die Wette schwimmen. Wenn Du ganz lieb bist, dann siehst Du vielleicht auch noch eine Meeresschildkröte aus nächster Nähe, wenn sie gerade aus den Tiefen der Balisee zum Luftschnappen an die Oberfläche kommt.

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