The Golden Triangle

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Wir wollen Spaß! Wir geben Gas!

Dadurch, dass wir unsere Laos Pläne aufgegeben haben, bleibt uns umso mehr Zeit Nordthailand unsicher zu machen. Im Prinzip ist es wirklich das allererste Mal, dass wir entgegengesetzt zu unserem nächsten Ziel (Bangkok) unterwegs sind. Du kannst Dir gar nicht vorstellen, was für ein befreiendes Gefühl das ist. Kreuz und quer, einfach der Nase nach, über Stock und Stein. So ist Motorradfahren doch am schönsten!

Nord Thailand

Chiang Rai

Unsere erste kleinere Etappe führt uns nach Chiang Rai. Schöne Strecke bis hier her, wenn Du dich für die kleineren Landstraßen entscheidest. Mit dem Städtchen selber werden wir allerdings nicht so warm. Chiang Rai ist um einiges verschlafener als Chiang Mai. Die Sehenswürdigkeiten, von denen es kaum eine Handvoll gibt, sind der Clock Tower mit einem tollen Musik- und Lichterspiel, sowie der wohl skurrilste Tempel Thailands Wat Rong Khun. Der thailändische Architekt und Künstler Chalermchai Kositpipat durfte sich ganz nach belieben austoben, so sind auf den Wänden neben mysthischen Wesen und Buddha, auch Batman, Elvis oder Keanu Reeves zu sehen.

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Doi Mae Salong

Von Chiang Rai aus geht es noch weiter in den Norden, dann nimmst Du die erste Abzweigung Richtung Westen, die 1089, bis sich die Straße aufteilt und fährst dann wieder Richtung Norden nach Doi Mae Salong. Warum? Na dafür gibt es mehrere Gründe. Doi Mae Salong liegt inmitten der nordthailändischen Bergwelt. Das bedeutet nicht nur jede Menge Spaß für Dich als Biker, auch die Aussicht ist phänomenal. Ende der 40er Jahre wurde die Stadt von chinesisch-stämmigen Einwohnern gegründet. Diesen Kuomintang-Chinesen war es nach einer verlorenen Schlacht nämlich verwehrt wieder nach Hause zurück zu kehren. Der kleine Ausflug nach Doi Mae Salong entspricht also wie die Fahrt durch ein magisches Tor nach China. Die Stadt ist vor allem durch ihren Opiumanbau und –Handel bis in die 90er Jahre in Verruf gekommen und hat dem Goldenen Dreieck dadurch zur weltweiten Berühmtheit geholfen. Heute besinnt sich das kleine Völkchen auf eine andere chinesische Tradition, der des Teeanbaus. Wir folgen nun der 1234, biegen wieder nach Norden ab, auf die 1338, um dann auf der Grenzstraße, der 1149 entlang zu fahren. Grenzstraße deshalb, weil Du links von der Straße bereits das Gras auf dem Territorium Myanmars wachsen sehen kannst. Natürlich wird dieser Abschnitt von Grenzsoldaten bewacht, aber wenn Du nett winkst öffnen sie Dir ohne irgendwelche Anstalten zu machen die Schranke zu noch mehr Fahrvergnügen.

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Mae Sai

Dafür, dass wir nicht nach Laos wollten kommen wir der Grenze ganz schön nahe. Mae Sai ist die nördlichste Stadt Thailands. Wir haben Glück, denn gerade als wir in der Stadt sind feiern die Einwohner das Fest der Kulturen. Sämtliche Stämme haben sich in traditioneller Kleidung eingefunden und stellen ihre Volkstänze zur Schau, natürlich dürfen dabei allerlei lokale Köstlichkeiten nicht fehlen. Wir folgen dem Mekong Fluss, machen Halt an DEM goldenen Dreieck mit Blick auf Myanmar und Laos, bis unsere Tagesetappe in Pua endet.

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Pua – Bo Kluea – Nan – Tha Pla

Wir treffen auf unserem Weg auf einige kurvensüchtige Asphaltschleifer auf größeren Maschinen. Das ist der Moment, an dem Du weißt, Du bist hier genau richtig. Die Landschaft, sowie die Straßen lassen jedes Biker Herz höher schlagen, so ist uns kein Umweg groß genug, um ja nicht zu früh in Bangkok einzutreffen. Auf dem Weg zum Lam Nam Nan National Park gibt es noch eine kleine Hürde zu überwinden, denn wieso eine kostspielige Brücke bauen wenn eine kleine Plattform + Fischerboot als Fähre völlig ausreichend ist um von einem Ufer an das andere zu kommen? Die Hauptattraktion des Nationalparks neben der Flora und Fauna ist das Sirikit Wasserreservoir inklusive Damm. Wir genießen ausgiebig die Natur und die Ruhe, bevor wir uns auf den Weg in die verrückte und pulsierende Metropole Bangkoks machen.

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